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Hochtief Hamburg: Wir wollen unseren Tarifvertrag!

Die Hochtief-Niederlassung in Hamburg-Barmbek (Foto: IG BAU).
Die Hochtief-Niederlassung in Hamburg-Barmbek (Foto: IG BAU).
03.03.2017
Am Mittwoch, 1. März 2017, fand die zweite Mitgliederversammlung der IG BAU-Mitglieder von HOCHTIEF Hamburg statt. Über 40 Kolleginnen und Kollegen war das so wichtig, dass sie sich nach Feierabend die Zeit genommen haben.

Mit dem kürzlich erfolgten Austritt der HOCHTIEF AG aus dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie gelten die bestehenden Tarifverträge nur noch in „Nachwirkung“. Das heißt: nur wer zum Zeitpunkt des Austritts aus dem Arbeitgeberverband (also am 31. Dezember 2016) Mitglied der IG BAU ist, sichert sich seine tariflichen Rechte und Ansprüche – und kann daran mitarbeiten, eine tarifliche „Eiszeit“ zu verhindern.

Hochtief-Beschäftigte auf einer IG BAU-Mitgliederversammlung in der Hamburger Niederlassung (Foto: IG BAU).

In dieser zweiten Mitgliederversammlung wurde von der IG BAU über das Sondierungsgespräch mit dem Vorstand von Hochtief informiert und über den einstimmigen Beschluss des IG BAU-Bundesvorstandes, Verhandlungen für einen Haustarifvertrag aufzunehmen. Aus der Versammlung heraus wurden eine Kollegin und sechs Kollegen sowie ein Ersatzmitglied in die Tarifkommission gewählt.

Die Kolleginnen und Kollegen schauten trotz des stattfindenden Pokalspiels des HSV nicht auf die Uhr – sondern diskutierten lebhaft und engagiert. Ihr Fazit: Wir wollen unseren Bautarifvertrag zurück und haben viele Ideen, was wir noch verbessern können!

Natürlich wurde am Rande auch über die Pressekonferenz des Vorstandsvorsitzenden Fernandes-Verdes gesprochen. Er wäre bereit, für US-Präsident Donald Trump die Mauer zu Mexiko zu bauen. Dafür erntete er nur Kopfschütteln und Unverständnis!

IG BAU Hamburg

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